O2 Unlimited ist einer der meistgesuchten Mobilfunktarife in Deutschland – und gleichzeitig einer, bei dem viele Leute nach dem Abschluss überrascht sind. Nicht immer positiv.
Wir haben die O2 Unlimited Tarife selbst getestet, einige Monate damit in einem mobilen Router genutzt und auch mal die Testkarte ausprobiert.
Was wir dabei gelernt haben: Es kommt extrem auf den richtigen Tarif an.
Hier bekommst du alle Antworten, die O2 selbst dir nicht so direkt gibt.
Hier erstmal ein schneller Überblick aller o2 Unlimited 24 Monatstarife und dem top aktuellen Preis:
o2
Mobile on Demand L
24 Monate Mindestlaufzeit
5G bis 300,0 MBit/s
- Telefon: Flat
- SMS: Flat
- eSIM verfügbar
(siehe Tarifdetails)
o2
Mobile Unlimited S Special
24 Monate Mindestlaufzeit
5G bis 15,0 MBit/s
- Telefon: Flat
- SMS: Flat
- eSIM verfügbar
o2
Mobile Unlimited M
24 Monate Mindestlaufzeit
5G bis 100,0 MBit/s
- Telefon: Flat
- SMS: Flat
- eSIM verfügbar
o2
Mobile Unlimited L
24 Monate Mindestlaufzeit
5G bis 300,0 MBit/s
- Telefon: Flat
- SMS: Flat
- eSIM verfügbar
** Bei Tarifen mit Datenautomatik können bei Überschreitung des beinhalteten Datenvolumens zusätzliche Kosten entstehen. Bei Tarifen mit abwählbarer Datenautomatik kann diese üblicherweise im Loginbereich abgewählt werden.
Der Vergleich bietet keinen kompletten Marktüberblick. Hauptrankingfaktor ist der monatliche Effektivpreis eines Tarifs unter Berücksichtigung aller Kosten und Rabatte im Zeitraum von 24 Monaten unter Berücksichtigung der Filtereinstellungen. Abweichend gerankte Tarife sind als Anzeige gekennzeichnet.
Ist O2 Unlimited wirklich unbegrenzt?
Die kurze Antwort: Ja, das Datenvolumen ist wirklich unbegrenzt. Es gibt kein Limit nach dem du gedrosselt wirst oder nichts mehr geht. Du kannst surfen, streamen und laden so viel du willst – ohne dass O2 nach 50 oder 100 GB die Bremse zieht.
Die längere Antwort: Beim günstigsten Tarif – dem Unlimited S Special – ist zwar das Volumen unbegrenzt, aber die Downloadgeschwindigkeit auf 15 Mbit/s begrenzt. Das ist kein Bug, das ist ein Feature von O2. Du surfst also wirklich unlimited – aber eben nicht schnell. 15 Mbit/s reichen für Netflix in HD, für WhatsApp und Spotify problemlos. Für 4K-Streaming oder große Downloads wirst du dich aber ägern.
Ab dem Unlimited M (100 Mbit/s) und dem Unlimited L (300 Mbit/s) ist die Geschwindigkeit kein Thema mehr. Die sind wirklich in jeder Hinsicht unlimited – Volumen und Speed.
Als wir O2 Unlimited selbst im Router genutzt haben, war das besonders spürbar: Beim S Special lief Streaming flüssig, aber wer gleichzeitig einen Download laufen lässt und noch jemand anderes im WLAN ist, merkt die 15 Mbit/s deutlich.
Für Einzelnutzer okay – als Hotspot für mehrere Geräte eher nicht.
Was kostet O2 Unlimited – und was zahlst du wirklich?
Was bei den o2 Mobile Tarifen oben sofort auffällt: Der S Special und der on Demand sind am günstigsten. Aaaaber: der S hat nur 15mbit/s (was echt langsam ist heutzutage) und der on Demand ist kein realer „Unlimited“ im klassischen Sinne. Bei „on Demand“ Verträgen musst du immer wieder GigaByte nachbuchen.
Ist dir das immer noch zu teuer dann schau dich bei unserem Simkartenvergleich um. Dort kannst du nach Datenvolumen und Preis alle Anbieter im o2 Netz filtern.
Die vier O2 Unlimited Tarife im Detail – welcher ist was?
O2 Mobile Unlimited S Special – günstig, aber mit Haken
Der Einstiegstarif ins O2 Unlimited-Portfolio. rund 24,99 € im Monat, unbegrenzt Datenvolumen, 5G, Allnet-Flat. Klingt nach einem No-Brainer. Der Haken: 15 Mbit/s Downloadgeschwindigkeit. Das ist eine bewusste Entscheidung von O2 – günstiger Preis, künstlich gedrosselte Geschwindigkeit.
Dazu kommt: Durch die 39,99 € Anschlussgebühr ist er effektiv teurer als der on Demand L. Und ab Monat 25 steigt die Rate auf 34,99 € monatlich. Wer das vergisst, zahlt plötzlich 10 € mehr für denselben langsamen Tarif. Unser Vertragswecker kann dich rechtzeitig daran erinnern.
Für wen? Für Leute, die wirklich nur chatten, Musik hören und Social Media machen – und dabei kein Datenlimit wollen. Wer auch nur gelegentlich streamt, wird 15 Mbit/s als störend empfinden.
O2 Mobile on Demand L – der heimliche Star
Das ist der Tarif, der am meisten unter dem Radar läuft – und dabei objektiv das beste Angebot im O2-Portfolio ist. Ungefähr 24,99 € ohne Anschlussgebühr, 300 Mbit/s, kein Preis-Anstieg nach 24 Monaten.
Der Unterschied zu echtem Unlimited: Du bekommst 150 GB pro Monat als Basis – mit der vollen Geschwindigkeit von 300 Mbit/s. Wenn du mehr brauchst, buchst du in 1-GB-Schritten nach – unbegrenzt. Das passiert automatisch. Außerdem steigt dein monatliches Inklusivvolumen jedes Jahr um 10 GB.
In der Praxis: 150 GB im Monat sind für die allermeisten Menschen mehr als genug. Wer täglich stundenlang 4K-Streams auf dem Handy schaut oder den Tarif als Festnetz-Ersatz für mehrere Personen nutzt, könnte drüber kommen. Alle anderen kommen damit problemlos hin.
Für wen? Für fast jeden, der ein smartes Preis-Leistungs-Verhältnis sucht. Der on Demand L ist unser persönlicher Favorit im O2-Portfolio.
O2 Mobile Unlimited M – das Rundum-Sorglos-Paket
Der Unlimited M ist für alle, die wirklich keine Gedanken ans Datenvolumen verschwenden wollen und trotzdem nicht zu viel zahlen. 29,99 € ohne Anschlussgebühr, wirklich unbegrenzt, 100 Mbit/s.
100 Mbit/s sind im Mobilfunk-Alltag völlig ausreichend – auch für 4K-Streaming, Videocalls, Gaming und alles andere was du dir vorstellen kannst. Der Unterschied zwischen 100 und 300 Mbit/s ist im Smartphone-Alltag kaum spürbar. Erst wenn du den Tarif als Hotspot für mehrere Geräte gleichzeitig nutzt, macht 300 Mbit/s einen echten Unterschied.
Für wen? Für alle, die mentally einfach abschalten wollen – kein Tracking, kein Nachbuchen, kein Limit. Der Unlimited M ist der unkomplizierteste Tarif im Portfolio.
O2 Mobile Unlimited L – für Power User und Festnetz-Ersatz
Das Flaggschiff: 39,99 € ohne Anschlussgebühr, unbegrenzt, 300 Mbit/s. Das ist O2 at its best.
Wir haben den Unlimited L selbst eine Zeit lang in einem mobilen Router genutzt – als Festnetz-Ersatz in einer Situation, wo DSL nicht verfügbar war. Mit 300 Mbit/s und unbegrenztem Volumen war das ein vollwertiger Ersatz für einen Breitbandanschluss. Für einen Haushalt mit mehreren Personen und Streaming auf mehreren Geräten gleichzeitig hat es problemlos funktioniert – vorausgesetzt, das O2-Signal am Standort ist gut.
Und das ist der entscheidende Punkt: Der L lohnt sich nur wirklich, wenn du in einer Gegend mit guter O2-Netzabdeckung lebst. In ländlichen Bereichen wo O2 schwächelt, bringen dir 300 Mbit/s nichts.
Für wen? Für Heavy User, Remote-Worker, als Festnetz-Ersatz und für alle, die den Tarif als Hotspot für mehrere Geräte nutzen.
O2 Unlimited monatlich kündbar – die Flex-Tarife
Alle Unlimited-Tarife gibt es auch ohne 24-Monate-Bindung – als Flex-Version mit monatlicher Kündbarkeit.
o2
Mobile Unlimited S Special Flex
1 Monat Mindestlaufzeit
5G bis 15,0 MBit/s
- Telefon: Flat
- SMS: Flat
- eSIM verfügbar
o2
Mobile Unlimited M Flex
1 Monat Mindestlaufzeit
5G bis 100,0 MBit/s
- Telefon: Flat
- SMS: Flat
- eSIM verfügbar
o2
Mobile Unlimited L Flex
1 Monat Mindestlaufzeit
5G bis 300,0 MBit/s
- Telefon: Flat
- SMS: Flat
- eSIM verfügbar
** Bei Tarifen mit Datenautomatik können bei Überschreitung des beinhalteten Datenvolumens zusätzliche Kosten entstehen. Bei Tarifen mit abwählbarer Datenautomatik kann diese üblicherweise im Loginbereich abgewählt werden.
Der Vergleich bietet keinen kompletten Marktüberblick. Hauptrankingfaktor ist der monatliche Effektivpreis eines Tarifs unter Berücksichtigung aller Kosten und Rabatte im Zeitraum von 24 Monaten unter Berücksichtigung der Filtereinstellungen. Abweichend gerankte Tarife sind als Anzeige gekennzeichnet.
10 € Aufpreis pro Monat bedeutet: Wer den Flex-Tarif länger als ein Jahr nutzt, hätte mit dem 24-Monats-Vertrag über 120 € gespart. Die Flexibilität kostet also wirklich Geld. Wer weiß, dass er mindestens 12–18 Monate denselben Tarif braucht, sollte die Laufzeitvariante nehmen.
O2 Unlimited Young – dieselben Tarife, ohne Anschlussgebühr
Wer zwischen 18 und 28 Jahren alt ist und Schüler, Student oder Azubi ist, bekommt die identischen Unlimited-Tarife – aber ohne Anschlussgebühr. Das macht besonders beim S Special einen Unterschied: Statt 26,66 € effektiv zahlt man wirklich nur 24,99 €.
Wenn du in der Altersgruppe bist und den Nachweis vorlegen kannst: Immer den Young-Tarif nehmen. Gleiche Leistung, keine Anschlussgebühr – das ist bis zu 39,99 € gespart ohne jeden Nachteil.
O2 Unlimited Testkarte – so haben wir O2 einen Monat gratis getestet
O2 bietet eine Testkarte an – eine SIM die du kostenlos bekommst und die dir Zugang zum Netz gibt, um es vor dem Kauf zu testen. Wir haben das selbst gemacht und können sagen: Es ist ein sinnvolles Angebot, aber lies die aktuellen Bedingungen genau.

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Seit Juni 2024 gelten verschärfte Bedingungen für die O2 Testkarte: Sie kommt mit einer Grundgebühr von 99,99 € – die aber vollständig rabattiert wird, solange bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Konkret: In den letzten 6 Monaten darf keine Testkarte und kein aktiver O2 Laufzeitvertrag bestanden haben, und die Karte darf nicht für Dritte erworben werden. Wer das nicht beachtet, dem werden die 99,99 € tatsächlich berechnet.
Auch heute ist sie als Netztest sinnvoll – vor allem wenn du unsicher bist ob O2 bei dir zuhause oder im Büro gut empfängt. Einen Monat im O2-Netz zu testen bevor man 24 Monate unterschreibt ist kein schlechter Plan.
Du kannst aber auch einfach vorher die Netzabdeckung abchecken. Gib dazu deine Adresse ein, wähle o2 aus und dann siehst du ob gutes o2 Netz in deinem Ort vorhanden ist.
Ist O2 Unlimited günstig? – Ehrlicher Marktvergleich
Ja – O2 ist bei Unlimited-Tarifen das günstigste der drei großen Netze in Deutschland.
O2 liegt im Vergleich 8–10 € günstiger pro Monat als Telekom und Vodafone beim vergleichbaren Unlimited-Einstieg. Über 24 Monate ist das eine Differenz von knapp 200 €.
Was du dafür opferst: O2 hat – stand heute – die schwächste Netzabdeckung der drei großen Netze, besonders in ländlichen Bereichen. Telekom hat das beste Netz in Deutschland, Vodafone liegt dazwischen. Ob dir das 10 € mehr pro Monat wert ist, hängt davon ab wo du lebst und wie stark du auf Mobilfunk angewiesen bist.
Den vollständigen O2 vs. Vodafone Vergleich findest du hier: O2 oder Vodafone – welcher Anbieter ist wirklich besser?
Was steckt hinter den alten O2 Unlimited Namen?
O2 hat seine Tarifstruktur im Juni 2026 komplett umgebaut. Wer noch nach den alten Namen sucht, findet veraltete Infos. Hier die Übersetzungstabelle:
O2 Unlimited Max / O2 Free Unlimited Max → Das war der schnellste Unlimited-Tarif mit 500 Mbit/s. Entspricht heute in etwa dem Unlimited L (300 Mbit/s) – wobei der neue L etwas langsamer ist.
O2 Unlimited Smart / O2 Free Unlimited Smart → Mittlerer Unlimited-Tarif. Entspricht heute dem Unlimited M.
O2 Unlimited Basic → Einstiegstarif mit Geschwindigkeitsbremse. Entspricht dem heutigen Unlimited S Special.
O2 Mobile on Demand → Weiterentwicklung des alten „on Demand“-Konzepts, jetzt als on Demand L mit 150 GB Basis und Zubuchoption.
Wer einen der alten Tarife noch aktiv hat, sollte prüfen ob ein Wechsel in einen neuen Tarif günstiger oder besser wird – O2 bietet Bestandskunden oft Optionen zur Tarifanpassung an.
O2 Zufriedenheitsgarantie – 30 Tage testen, kein Risiko
Das ist eine echte Neuerung, die O2 im Februar 2026 eingeführt hat und die kaum jemand kennt: Alle Laufzeit- und Flex-Tarife, die direkt bei O2 abgeschlossen werden, haben eine 30-Tage-Zufriedenheitsgarantie. Wenn dir das Netz nicht gefällt, kannst du innerhalb von 30 Tagen kündigen – und bekommst Anschlussgebühr und Grundgebühr erstattet.
Das macht die Entscheidung deutlich risikoärmer. Früher hat man sich blind auf 24 Monate eingelassen. Jetzt kann man O2 einen Monat lang testen – und wenn der Empfang im Büro oder zuhause nicht stimmt, einfach kündigen.
Wichtig: Die Garantie gilt nur bei direktem Abschluss über O2. Wer über externe Portale kauft und dort Cashback oder bessere Konditionen bekommt, hat die 30-Tage-Option nicht.
O2 Unlimited und Roaming – wie sieht’s im Ausland aus?
In der EU gilt: Alle O2 Unlimited Tarife können in EU-Ländern zu denselben Konditionen genutzt werden – das ist durch EU-Roaming-Regulierung gesichert. Im Urlaub in Spanien, Italien, Frankreich oder wo auch immer in der EU surfst du mit deinem deutschen O2-Tarif ohne Aufpreis.
Außerhalb der EU sieht es anders aus – dort fallen Roaming-Gebühren an. Für Reisen außerhalb der EU lohnt sich ein Blick auf O2s aktuelle Roaming-Pakete. Das Thema O2 Unlimited im Ausland behandeln wir in einem eigenen Artikel ausführlich.
O2 Unlimited Homespot – mobiles Internet für zuhause
O2 bietet auch einen Homespot-Tarif mit Unlimited-Datenvolumen an – also ein mobiler Router für zuhause, der über das O2-Mobilfunknetz läuft. Das kann eine echte Alternative zum klassischen DSL-Anschluss sein, besonders wenn du in einer Gegend lebst, in der Glasfaser oder Kabel nicht verfügbar ist.
Wir haben genau das selbst ausprobiert – den O2 Unlimited L als Tarif in einem Router.
Das Fazit: In einem Bereich mit guter 5G-Abdeckung von O2 ist das ein vollwertiger Festnetz-Ersatz. In einem Bereich mit nur LTE und schwachem Signal ist es kein Vergnügen. Die Netzabdeckung ist der entscheidende Faktor – vorher prüfen.
O2 Unlimited Games, Partnerkarte & Business – kurzer Überblick
O2 Unlimited Games: Das ist eine Zusatzoption zu bestehenden O2-Tarifen, die Zugang zu einem Gaming-Katalog gibt. Kein eigenständiger Tarif, sondern ein Add-on. Kosten und Inhalte variieren – wer es nicht aktiv nutzt, sollte prüfen ob es versehentlich gebucht wurde.
O2 Partnerkarte: Wer einen O2 Mobile Unlimited Tarif hat, kann eine Partnerkarte mit bis zu 50 % Rabatt auf den Partnervertrag dazubuchen. Das macht besonders für Paare oder Familien Sinn, die beide im O2-Netz bleiben wollen. Details dazu in einem eigenen Artikel.
O2 Business Unlimited: Für Selbstständige und Unternehmen gibt es separate O2 Business Tarife mit Unlimited – mit etwas anderen Konditionen und steuerlicher Absetzbarkeit. Wenn du selbstständig bist, lohnt sich der Blick in die Business-Linie.
Welcher O2 Unlimited Tarif ist der richtige für dich?
Hier die ehrliche Empfehlung – ohne Wenn und Aber:
Du bist zwischen 18 und 28 und Schüler/Student/Azubi?
→ Unlimited M Young für 29,99 € ohne Anschlussgebühr. Kein Cap, 100 Mbit/s, keine Spielchen. Das Beste was du für das Geld bekommst.
Du willst den günstigsten Einstieg und verbrauchst unter 150 GB im Monat?
→ on Demand L für 24,99 € ohne Anschlussgebühr. Günstigster Tarif, schnellste Geschwindigkeit, kein Preissprung nach 24 Monaten. Unser Favorit.
Du willst echtes Unlimited ohne Nachdenken und bist kein Young-Kunde?
→ Unlimited M für 29,99 €. Sauber, transparent, keine Haken.
Du nutzt mobiles Internet als Festnetz-Ersatz oder brauchst einen Hotspot für mehrere Geräte?
→ Unlimited L für 39,99 €. Aber vorher unbedingt die O2-Netzabdeckung an deinem Standort prüfen.
Du willst flexibel bleiben?
→ Unlimited M Flex für 39,99 € – monatlich kündbar, echtes Unlimited, 100 Mbit/s. Teurer als die Laufzeitvariante, aber ohne Bindung.
Du willst erst testen?
→ Nutze die O2 Zufriedenheitsgarantie. Direkt bei O2 abschließen, 30 Tage testen, und wenn das Netz nicht stimmt – kündigen ohne Kosten.
O2 Unlimited bei MediaMarkt – manchmal die bessere Option
Was viele nicht wissen: O2 Unlimited Tarife gibt es nicht nur direkt bei O2 – du kannst sie auch bei MediaMarkt online abschließen. So ein o2 Unlimited MediaMarkt Vertrag lohnt sich manchmal deutlich mehr. Vorallem wenn es bei o2 gerade kein Angebot gibt und du sowieso nicht an einer monatlich kündbaren Simkarte interessiert bist. Dort gibt es nämlich regelmäßig eigene Prämien, Cashback-Aktionen oder Zugaben drauf.
Beachte dabei: Die O2 Zufriedenheitsgarantie mit 30 Tagen Rückgaberecht gilt nur bei direktem Abschluss über O2 – nicht über Drittanbieter wie MediaMarkt. Abwägen lohnt sich also: Prämie vs. Rückgaberecht.
O2 Unlimited on Demand – unsere ehrliche Erfahrung
Der on Demand L ist preislich der Gewinner im O2-Portfolio – das haben wir oben bereits gezeigt. Aber nach einer Weile im Alltag merkst du: On Demand ist nicht dasselbe wie Unlimited.
Du startest mit 150 GB. Das klingt viel – und für die meisten ist es das auch. Aber wenn du viel streamst, zockst oder den Tarif als Hotspot nutzt, bist du schneller bei 150 GB als du denkst. Dann greift das Nachbuchen in 1-GB-Schritten. Das passiert automatisch – aber es bedeutet, dass du nie wirklich weißt was du am Monatsende zahlst, wenn du nicht aufpasst.
Unser Fazit aus eigener Erfahrung: Für normale Smartphone-Nutzung ist on Demand L unschlagbar günstig und reicht locker. Aber wer Unlimited holt, weil er wirklich heftig Daten verbraucht – Gaming, 4K-Streaming, Hotspot für mehrere Geräte – der ist mit dem Unlimited M oder L langfristig besser und stressfreier bedient. On Demand ist kein echtes Unlimited, sondern ein großes Paket mit Nachkaufoption.
15 Mbit/s oder 300 Mbit/s – das ist kein kleiner Unterschied
Das klingt nach einem technischen Detail, ist aber für den Alltag extrem relevant – und wird beim Abschluss häufig unterschätzt. 300 Mbit/s kosten mehr als 15 Mbit/s – das ist klar. Aber was viele erst zuhause merken: Die meisten Menschen die sich einen Unlimited-Tarif holen, wollen damit richtig surfen. Nicht sparsam, nicht gedrosselt. Genau das ist der Widerspruch beim Unlimited S Special.
15 Mbit/s sind kein Hochgeschwindigkeits-Internet. Wer mit dem Gedanken „endlich kein Datenlimit mehr“ abschließt und dann beim Streaming, Download oder Hotspot eine deutliche Bremse spürt, ärgert sich zurecht. Der Tarif ist nicht falsch beworben – aber er passt einfach nicht zu dem Nutzungsverhalten, das die meisten Leute mit „Unlimited“ verbinden. Schau dir also vor dem Abschluss ehrlich an: Will ich wirklich unbegrenzt und schnell? Dann ist der S Special nicht dein Tarif.
O2 Business Unlimited – was ist das?
O2 bietet neben den privaten Unlimited-Tarifen auch eine Business-Linie für Selbstständige und Unternehmen. Die Tarife heißen O2 Business Unlimited und sind vom Aufbau ähnlich wie die privaten – also verschiedene Geschwindigkeitsstufen, Allnet-Flat, 5G.
Der Unterschied liegt in der Abrechnung und den Konditionen: Business-Tarife sind auf den gewerblichen Einsatz ausgelegt, lassen sich als Betriebsausgabe steuerlich absetzen und kommen oft mit anderen Vertragskonditionen wie MultiSIM-Optionen oder besseren Priorisierungen im Netz. Für Freelancer oder kleine Unternehmen die viel mobil arbeiten, lohnt sich ein Blick in die Business-Linie – auch weil die steuerliche Absetzbarkeit den effektiven Preis nochmal senkt.
Wir schauen uns die O2 Business Tarife in einem eigenen Artikel genauer an – dort gehen wir auf Konditionen, Unterschiede zu privaten Tarifen und für wen es sich wirklich lohnt, detailliert ein.
O2 Day Pack Unlimited – ist das wirklich 24 Stunden unbegrenzt?
Das O2 Day Pack Unlimited ist kein Monatsvertrag, sondern ein Tagespaket – du buchst es einmalig und hast für 24 Stunden unbegrenzt Daten im O2-Netz. Das Paket richtet sich an Leute, die kurzfristig viel Datenvolumen brauchen, ohne einen Vertrag abzuschließen.
Ja – es ist wirklich 24 Stunden unlimitiert. Kein Volumencap, keine Drosselung nach einer gewissen Menge. Wie bei allen O2 Unlimited Angeboten gilt aber: Die Geschwindigkeit hängt vom gebuchten Paket ab.
Das Day Pack macht Sinn für: Tagesausflüge ohne WLAN, kurzfristigen hohen Datenbedarf, als Backup wenn das monatliche Volumen aufgebraucht ist. Als Dauerlösung ist es teuer – ein monatlicher Tarif ist für regelmäßige Nutzung immer günstiger. Ähnlich funktioniert das O2 Week Pack Unlimited als 7-Tage-Version.
Fazit: O2 Unlimited lohnt sich – wenn man den richtigen Tarif wählt
O2 Unlimited ist preislich das attraktivste Unlimited-Angebot auf dem deutschen Markt. Wer im O2-Netz guten Empfang hat, bekommt hier echten Gegenwert. Der S Special wirkt günstig, ist aber durch die Anschlussgebühr und die 15-Mbit/s-Bremse nicht unser erster Griff. Der on Demand L und der Unlimited M sind die überzeugenden Angebote – einer für alle die schlau rechnen wollen, einer für alle die einfach abschalten wollen.
Was wir aus eigener Erfahrung sagen können: Im Stadtgebiet mit gutem O2-Empfang ist Unlimited M ein Rundum-Sorglos-Paket das wirklich hält was es verspricht. Der Unlimited L im Router als Festnetz-Ersatz funktioniert – aber nur dort wo das Netz stark ist. Die Testkarte vorher zu nutzen ist kein schlechter Plan.
Und egal welchen Tarif du wählst: Stell dir den Vertragswecker – damit du nach 24 Monaten nicht vergisst zu wechseln oder neu zu verhandeln. Besonders beim S Special, der nach der Laufzeit auf 34,99 € steigt, ist das bares Geld.

