Du willst zu freenet wechseln, aber deine alte Handynummer auf keinen Fall aufgeben? Verständlich. Niemand hat Lust, dem halben Adressbuch eine neue Nummer durchzugeben oder bei jedem zweiten Online-Account die Telefonnummer zu aktualisieren. Genau dafür gibt es die freenet Rufnummernmitnahme: Du nimmst deine bestehende Nummer einfach mit zum neuen Tarif. Und wenn gerade eine passende Aktion läuft, legt freenet für den Wechsel sogar noch einen Bonus obendrauf. Wir zeigen dir hier, wie das Ganze abläuft, von welchem Anbieter du wechseln kannst, wie lange es dauert und wie du dir einen möglichen Bonus sicherst.
Was ist die freenet Rufnummernmitnahme überhaupt?
Die Rufnummernmitnahme (im Fachjargon auch Portierung genannt) ist nichts anderes als die Möglichkeit, deine bisherige Handynummer beim Anbieterwechsel mitzunehmen. Heißt: Du schließt einen neuen Tarif bei freenet ab und behältst trotzdem deine alte Zahlenfolge, an die sich alle gewöhnt haben. Geregelt ist das Ganze gesetzlich im Telekommunikationsgesetz (§ 59 TKG), seit der Novelle durch das Telekommunikationsmodernisierungsgesetz (TKMoG) sogar ziemlich verbraucherfreundlich.
Wenn du dich erst einmal grundsätzlich ins Thema einlesen willst, schau in unseren großen Ratgeber zur Rufnummermitnahme bei Handyverträgen und SIM-Karten. Dort erklären wir das Prinzip anbieterübergreifend. Hier auf dieser Seite geht es speziell um die Rufnummernmitnahme bei freenet.
freenet ist nicht gleich freenet: die Markenstruktur
Bevor wir loslegen, ein wichtiger Punkt, an dem viele hängenbleiben: Unter dem Dach der freenet AG tummeln sich mehrere Marken, und das macht die Sache mit der Portierung etwas unübersichtlich.
- freenet (ehemals mobilcom-debitel): die Hauptmarke, gehört zur freenet DLS GmbH
- freenet FUNK: die App-basierte Marke, ebenfalls echtes freenet
- freenet mobile: trotz des Namens eine Marke der klarmobil GmbH
- freenet Flex: gehört ebenfalls zur klarmobil GmbH
Warum das wichtig ist? Weil davon abhängt, ob deine Nummer überhaupt mitkommt und ob ein Bonus läuft. Grob gilt: Zwischen den beiden Gesellschaften freenet DLS GmbH und klarmobil GmbH klappt die Mitnahme problemlos, weil es verschiedene Anbieter sind. Knifflig wird es nur innerhalb derselben Gruppe. Die genauen Regeln dazu, inklusive der wichtigen Rolle des Netzes, erklären wir weiter unten im Kapitel zu den freenet-Netzen.
Was bringt dir die Rufnummernmitnahme zu freenet?
Neben dem offensichtlichen Vorteil, dass du deine Nummer behältst, kann bei vielen Aktionen noch ein Wechselbonus dazukommen. Und das Beste vorweg: Die Mitnahme selbst ist kostenlos. Früher waren mal 20 bis 30 Euro Portierungsgebühr fällig, das wurde zum 1. Dezember 2021 gesetzlich abgeschafft. Auch dein alter Anbieter darf dir für die Mitnahme nichts mehr berechnen. Die Frage nach den freenet Rufnummernmitnahme Kosten ist damit schnell beantwortet: Sie kostet dich nichts. Und wenn gerade eine Bonus-Aktion läuft, kann sogar etwas für dich rausspringen.
freenet Wechselbonus: bis zu 150 € für die Rufnummernmitnahme
Jetzt zum spannendsten Teil. Vorweg aber ehrlich: Einen Bonus gibt es nicht immer und nicht für jeden Tarif. Der Wechselbonus wird aktionsweise gewährt und kann in der Höhe ordentlich variieren. Läuft gerade eine Aktion bei der Hauptmarke freenet, sind in starken Zeiträumen bis zu 150 € Bonus drin, gerade wenn du über Partner wie MediaMarkt oder andere Vertriebskanäle abschließt. In schwächeren Phasen sind es eher 100 € oder 50 €, manchmal eben auch gar nichts. Bei der Marke freenet mobile bewegt sich der Bonus, falls vorhanden, eher im Bereich von bis zu 25 €.
Der freenet Bonus für die Rufnummernmitnahme wird dir als Guthaben auf deinem Kundenkonto gutgeschrieben und mit deinen kommenden Rechnungen verrechnet. Es lohnt sich also, genau hinzuschauen, über welche Marke und welche Aktion du buchst.
💡 Tipp: Die Bonushöhe schwankt stark je nach Vermarktungszeitraum. Aktuelle freenet 150 € Rufnummernmitnahme-Aktionen tauchen oft nur für ein paar Wochen auf. Wer zur richtigen Zeit zuschlägt, sahnt deutlich mehr ab. Deshalb regelmäßig unsere Schnapper-Seite checken.
So bekommst du den Bonus wirklich aufs Konto (Bonus-SMS nicht vergessen!)
Wichtig vorab: Einen Bonus gibt es nur, wenn für deinen Tarif gerade eine entsprechende Aktion läuft. Ist das der Fall, kommt das Geld trotzdem nicht automatisch aufs Konto geflattert, du musst selbst aktiv werden. Bei erfolgreicher Mitnahme deiner Rufnummer musst du dann innerhalb von 30 Tagen nach der Portierung eine SMS mit dem Text „Bonus” (ohne Sonderzeichen) an die Kurzwahl 22234 senden. Diese SMS kostet einmalig 0,19 €. Das Guthaben landet dann in der Regel 2 bis 4 Wochen später auf deinem Kundenkonto.
Verpasst du die 30-Tage-Frist, ist ein eventueller Bonus weg. Das ist der Klassiker, an dem die meisten scheitern. Falls für deinen Abschluss also eine Bonus-Aktion gilt: Kalender-Erinnerung setzen und die SMS rechtzeitig raushauen.
⚠️ Sende die Bonus-SMS unbedingt von der portierten Rufnummer aus. Schickst du sie von einer anderen Nummer, wird die Gutschrift nicht zugeordnet. Und falls du über ein Vergleichsportal wie Check24 buchst: Manche Aktionen haben eigene Auszahlungswege, lies hier die Bedingungen genau.
freenet Rufnummernmitnahme beantragen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
So gehst du vor, wenn du deine alte Nummer zu freenet mitnehmen willst. Wir teilen das in zwei Wege auf: die vorzeitige Rufnummernmitnahme (Wechsel sofort, alter Vertrag läuft noch) und die Rufnummernmitnahme zum oder nach Vertragsende.
Schritt 1: Daten beim alten Anbieter prüfen
Bevor du irgendetwas bestellst: Prüfe, ob deine persönlichen Daten beim aktuellen Anbieter stimmen, also Name, Geburtsdatum und Adresse. Schon ein kleiner Tippfehler oder eine veraltete Adresse führt häufig dazu, dass die Portierung scheitert. Das ist mit Abstand die häufigste Fehlerquelle. Überprüf das lieber zweimal.
Schritt 2: freenet-Tarif aussuchen & Mitnahme ankreuzen
Such dir deinen Wunschtarif aus. Während des Bestellprozesses setzt du den Haken bei „Ich möchte meine aktuelle Rufnummer behalten”. Anders als bei manchen Anbietern erfolgt die eigentliche Beauftragung bei freenet teilweise erst nach Aktivierung deiner neuen SIM (dazu gleich mehr).
Schritt 3: Freigabe organisieren (Kündigung oder Opt-in)
Hier trennt sich der Weg:
- Vorzeitige Mitnahme (Opt-in): Willst du sofort wechseln, während dein alter Vertrag noch läuft, musst du beim bisherigen Anbieter ein Opt-in setzen und deine Rufnummer zur Mitnahme freigeben. Achtung: Der Altvertrag läuft dann mit allen Kosten weiter und du bekommst dort eine neue Ersatznummer zugewiesen.
- Mitnahme zum Vertragsende: Kündige deinen alten Handytarif fristgerecht. Die Nummer wird dann zum Laufzeitende übertragen.
Schritt 4: SIM aktivieren & Portierung im freenet-Portal beauftragen
Sobald deine neue SIM da ist, aktivierst du sie. Die eigentliche Portierung beauftragst du anschließend im freenet-Kundenportal. Den genauen Wechseltermin teilt dir freenet per SMS und E-Mail mit. Am Stichtag wird deine Nummer automatisch umgestellt und du bist fertig.
Schritt 5: Bonus-SMS senden (nur bei laufender Aktion)
Dieser Schritt entfällt, wenn für deinen Tarif kein Bonus ausgelobt ist. Läuft aber gerade eine Aktion, schickst du nach erfolgreicher Portierung innerhalb von 30 Tagen die „Bonus”-SMS an die 22234. Erst dann landet die Gutschrift bei dir. Ob und in welcher Höhe ein Bonus winkt, steht jeweils in den Aktionsbedingungen deines Tarifs.
Alle Details und das offizielle Formular zur Beauftragung findest du übrigens direkt auf der freenet-Infoseite zur Rufnummernmitnahme.
freenet Rufnummernmitnahme nachträglich beantragen
Du hast vergessen, die Mitnahme bei der Bestellung anzukreuzen, oder dein alter Vertrag ist bereits ausgelaufen? Kein Drama. Die Nummer nachträglich zu portieren ist möglich, und zwar über das Online-Formular im Kundenbereich. Du erhältst dann für die Übergangszeit eine vorläufige Rufnummer, bis deine alte Nummer übertragen ist. Beachte aber die Bearbeitungsdauer und die Fristen (dazu gleich mehr).
Von welchem Anbieter kannst du zu freenet wechseln?
Die kurze Antwort: von praktisch jedem. Egal ob Telekom, Vodafone, o2 oder ein Discounter wie Aldi Talk oder klarmobil, die Rufnummernmitnahme zu freenet klappt von überall. Der genaue Ablauf ist überall gleich, ein paar Eigenheiten gibt es aber je nach Quell-Anbieter. Hier die häufigsten Wechsel im Detail.
Rufnummernmitnahme von Vodafone zu freenet
Der Wechsel von Vodafone zu freenet ist ein Standardfall. Du gibst bei der freenet-Bestellung deine Vodafone-Nummer an, freenet übernimmt die Abstimmung. Bei vorzeitiger Mitnahme setzt du das Opt-in in deinem Vodafone-Kundenkonto. Tipp: Achte darauf, ob du im Vodafone- oder Telekom-Netz landest, denn freenet bietet beides an.
Rufnummernmitnahme von Telekom zu freenet
Auch der Wechsel von Telekom zu freenet läuft unkompliziert. Und jetzt der Punkt, bei dem viele unsicher sind: Du kannst von der echten Telekom zu einem freenet-Tarif im Telekom-Netz wechseln und deine Nummer trotzdem mitnehmen. Das geht, weil Telekom und freenet zwei verschiedene Anbieter sind. Ob ihr im selben Netz seid, spielt für die Portierung keine Rolle, entscheidend ist allein, dass sich der Anbieter ändert. Du behältst also dein gewohntes Telekom-Netz, zahlst aber oft weniger.
Rufnummernmitnahme von o2 zu freenet
Beim Wechsel von o2 zu freenet gilt dasselbe Prinzip. o2-Kunden setzen das Opt-in in der o2-App oder im Kundenbereich „Mein o2″. Danach übernimmt freenet.
Rufnummernmitnahme von klarmobil zu freenet
Hier wird’s tricky, und genau hier machen viele einen Fehler. klarmobil und die Hauptmarke freenet (ehemals mobilcom-debitel) sind zwar konzernverbunden, gehören aber zu zwei verschiedenen Gesellschaften: klarmobil zur klarmobil GmbH, freenet zur freenet DLS GmbH. Deshalb ist die Rufnummernmitnahme von klarmobil zu freenet ganz normal möglich, da es sich um einen echten Anbieterwechsel handelt. Aufpassen musst du nur bei den Tarnamen: freenet mobile und freenet Flex tragen zwar „freenet” im Namen, gehören aber zur klarmobil GmbH. Wer von einer dieser klarmobil-Marken zu einer anderen klarmobil-Marke wechselt, kommt schnell in den Bereich, wo die Portierung scheitert. Mehr dazu gleich im Netz-Kapitel.
Rufnummernmitnahme von Aldi Talk & anderen Prepaid-Anbietern zu freenet
Nutzt du einen Prepaid-Tarif wie Aldi Talk, läuft die Sache leicht anders. Du sendest eine sogenannte Verzichtserklärung an deinen bisherigen Anbieter und gibst damit deine Nummer zur Portierung frei. Wichtig: Lass dir vorher dein Restguthaben auszahlen, denn nach der Portierung ist das oft weg.
freenet und die Netze: Wann die Rufnummernmitnahme nicht funktioniert
Das ist der Teil, an dem die meisten scheitern, deshalb lies hier besonders genau hin. freenet ist kein eigener Netzbetreiber, sondern ein sogenannter Service-Provider. Heißt: freenet verkauft Tarife in fremden Netzen, konkret im Telekom-, Vodafone- und o2-Netz. Welches Netz du nutzt, steht im jeweiligen Tarif. Für die Rufnummernmitnahme ist entscheidend, ob sich der Anbieter ändert, und in bestimmten Fällen auch das Netz.
Wechsel zu einem fremden Anbieter: läuft immer
Kommst du von einem anderen Anbieter (Telekom, Vodafone, o2, congstar, Aldi Talk und so weiter), klappt die Mitnahme zu freenet praktisch immer, egal in welchem Netz du vorher warst und in welchem du danach landest. Es ist sogar egal, ob du im selben Netz bleibst: Von der Telekom zu freenet im Telekom-Netz funktioniert genauso wie von o2 zu freenet im Vodafone-Netz. Der Anbieter wechselt, also geht die Nummer mit.
Wechsel innerhalb von freenet: nur mit Netzwechsel
Jetzt der Knackpunkt. Bleibst du bei freenet und schließt einfach einen neuen freenet-Tarif ab, kommt es aufs Netz an:
- Gleicher Anbieter, gleiches Netz = geht nicht. Bist du bei freenet im o2-Netz und willst zu einem neuen freenet-Tarif, der ebenfalls im o2-Netz läuft, ist die Mitnahme nicht möglich. freenet weist selbst darauf hin, dass eine Portierung aus einem bestehenden freenet-Vertrag im selben Netz grundsätzlich nicht geht.
- Gleicher Anbieter, anderes Netz = geht. Wechselst du dagegen das Netz, etwa von freenet im o2-Netz zu freenet im Telekom-Netz, klappt die interne Portierung. Das gilt für alle Marken der freenet DLS GmbH.
Das Marken-Wirrwarr: freenet ist nicht gleich klarmobil
Damit du nicht in die Falle tappst, hier die wichtigste Unterscheidung. Hinter den Namen stecken zwei verschiedene Gesellschaften:
- freenet DLS GmbH: freenet (ehemals mobilcom-debitel), freenet FUNK, MEGA SIM
- klarmobil GmbH: klarmobil, crash, freenet mobile, freenet Flex, Dr. SIM, happy SIM
Zwischen diesen beiden Gruppen ist die Mitnahme immer möglich, weil es zwei unterschiedliche Anbieter sind, zum Beispiel von freenet zu klarmobil oder von freenet mobile zu freenet. Heikel wird es nur innerhalb derselben Gruppe im selben Netz: Von klarmobil zu crash im selben Netz geht zum Beispiel nicht, wohl aber von klarmobil zu MEGA SIM (andere Gruppe). Die Tücke: freenet mobile und freenet Flex heißen wie freenet, gehören aber zu klarmobil. Wer das verwechselt, wundert sich dann, warum die Portierung abgelehnt wird. Vor dem Abschluss lohnt sich deshalb ein Blick ins Impressum des Tarifs, dort steht, welche Gesellschaft tatsächlich dahintersteht.
Wenn gar nichts geht: die Zwischenparken-Methode
Sitzt du in so einer Sackgasse, also gleicher Anbieter und gleiches Netz, gibt es trotzdem einen sauberen Ausweg: das Zwischenparken deiner Nummer. Die Idee dahinter ist simpel. Statt direkt von freenet zu freenet zu wechseln (was ja blockiert ist), schiebst du einen dritten Anbieter dazwischen. So sieht das in der Praxis aus:
- Du holst dir eine günstige, monatlich kündbare SIM-Karte bei einem anderen Anbieter und nimmst deine Nummer dorthin mit.
- Du kündigst diese Zwischen-SIM direkt wieder (geht ja monatlich).
- Anschließend portierst du deine Nummer von dort zu deinem gewünschten freenet-Tarif. Jetzt ist es ein echter Anbieterwechsel und klappt problemlos.
Wichtig bei der Wahl der Zwischen-SIM: Sie sollte monatlich kündbar und günstig sein, denn du brauchst sie nur kurz. Praktisch ist außerdem, wenn sie in einem anderen Netz als dein freenet-Zieltarif läuft, dann gibt es garantiert keine Netz-Kollision. Zwei Tarife, die sich dafür gut eignen:
- Lebara* funkt im o2-Netz und bietet monatlich kündbare Tarife, ideal, wenn dein freenet-Zieltarif im Telekom- oder Vodafone-Netz liegt.
- sim24* nutzt das 1&1-Netz und ist ebenfalls monatlich kündbar, eine saubere Zwischenstation, die mit keinem der drei klassischen freenet-Netze kollidiert.
Klingt nach Umweg, kostet dich aber nur eine kurze Mietdauer für die Zwischen-SIM und rettet deine Nummer. Plane für jede Portierung rund ein bis zwei Wochen ein, der Gesamtprozess dauert also etwas länger.
Reine Datentarife: keine Rufnummer, keine Mitnahme
Noch ein Sonderfall: Manche Tarife, vor allem reine Datentarife ohne Telefonie und SMS, haben gar keine echte Rufnummer zugeordnet. Hier gibt es logischerweise auch nichts zu portieren.
Rufnummernmitnahme von freenet zu einem anderen Anbieter
Falls du nicht zu freenet wechseln, sondern von dort weg möchtest, ist das genauso unkompliziert. Die freenet Rufnummernmitnahme zu einem anderen Anbieter funktioniert nach dem gleichen Prinzip, egal ob du zu Vodafone, Telekom, o2, congstar, otelo oder einem Discounter willst.
Der Clou: Der neue Anbieter übernimmt die komplette Kommunikation mit freenet, stimmt den Übertragungstermin ab und informiert dich. Du musst dich also kaum kümmern. Wichtig: Kündige deinen freenet-Vertrag nicht selbst zu früh, sondern lass den neuen Anbieter die Portierung organisieren. Informationen über Fristen oder einen eventuellen Wechselbonus bekommst du beim jeweils neuen Anbieter. Häufige Fälle sind hier die Rufnummernmitnahme von freenet zu Vodafone, zu Telekom, zu o2 oder zu klarmobil. Alle laufen identisch ab.
Fristen & Dauer: Wie lange dauert die freenet Rufnummernmitnahme?
Je nachdem, ob du sofort oder zum Laufzeitende wechselst, sieht der Zeitplan etwas anders aus. Grundsätzlich gilt seit der Gesetzesnovelle: Der alte Anbieter muss die Portierung innerhalb von maximal 8 Werktagen abwickeln. In der Praxis solltest du bei freenet mit rund zwei Wochen bis zum Portierungstermin rechnen.
| Variante | Dauer |
|---|---|
| Sofortige Mitnahme (vorzeitig, mit Opt-in) | ca. 1–2 Wochen |
| Mitnahme zum Vertragsende | je nach Restlaufzeit, danach ca. 8–14 Werktage |
| Nachträgliche Portierung nach Vertragsende | bis zu 1 Monat (gesetzlich), bei freenet teils länger |
Gut zu wissen: Die Portierung kannst du sogar schon bis zu vier Monate vor Vertragsende beantragen und nach Vertragsende noch mindestens 30 Tage lang. In der Praxis verwahren Anbieter deine Nummer oft sogar bis zu drei Monate. Du hast also reichlich Puffer. Trotzdem gilt: lieber früh dran sein, dann läuft’s stressfrei.
freenet Rufnummernmitnahme Erfahrungen
Unsere Community und die Berichte auf den großen Bewertungsportalen zeichnen ein überwiegend positives Bild. Die meisten loben die unkomplizierte Abwicklung, gerade weil der neue Anbieter den Großteil übernimmt. Probleme tauchen fast immer nur dann auf, wenn die Daten nicht exakt übereinstimmen, oder, bei einer laufenden Bonus-Aktion, wenn die Bonus-SMS vergessen wird.
Der häufigste Frust-Punkt in den Erfahrungsberichten? Genau, die Konstellation, dass die Portierung nicht klappt, weil ein Name oder eine Adresse nicht zum Altvertrag passt. Und bei aktiven Bonus-Aktionen ärgern sich viele zusätzlich über einen nicht eingelösten Bonus, weil sie die SMS verpasst haben. Wer diese Stolperfallen kennt, kommt aber stressfrei durch.
Häufige Fragen zur freenet Rufnummernmitnahme (FAQ)
Was kostet die Rufnummernmitnahme bei freenet?
Nichts. Die Portierung ist sowohl bei freenet als auch beim alten Anbieter kostenlos. Es fällt lediglich die Bonus-SMS mit 0,19 € an, falls du den Bonus einlösen willst.
Wie hoch ist der freenet Wechselbonus?
Das hängt stark von der Marke und der jeweiligen Aktion ab, und es läuft nicht zu jeder Zeit eine. Wenn gerade eine Aktion aktiv ist, sind bei der Hauptmarke freenet in Top-Phasen bis zu 150 € möglich, bei freenet mobile eher bis zu 25 €. Außerhalb von Aktionen kann der Bonus auch ganz wegfallen.
Wie beantrage ich die freenet Rufnummernmitnahme nachträglich?
Über das Online-Formular im freenet-Kundenbereich bzw. auf der offiziellen Infoseite. Du bekommst für die Übergangszeit eine vorläufige Nummer, bis die alte übertragen ist.
Was mache ich, wenn die freenet Rufnummernmitnahme nicht funktioniert?
Meist liegt es an abweichenden Daten (Name, Geburtsdatum, Adresse) zwischen altem und neuem Vertrag. Prüfe und korrigiere diese beim Altanbieter und beauftrage die Portierung erneut. Der zweithäufigste Grund: Du versuchst, innerhalb desselben Anbieters und im selben Netz zu portieren, das geht nicht. Hilft beides nicht, kontaktiere den freenet-Kundenservice.
Kann ich von freenet zu freenet wechseln und die Nummer mitnehmen?
Nur, wenn du dabei das Netz wechselst, zum Beispiel von freenet im o2-Netz zu freenet im Telekom-Netz. Bleibst du im selben Netz, ist die Mitnahme nicht möglich. In dem Fall hilft nur das Zwischenparken: Du holst dir kurz eine monatlich kündbare SIM bei einem anderen Anbieter (etwa Lebara im o2-Netz oder sim24 im 1&1-Netz) und portierst von dort weiter zu freenet.
Geht die Rufnummernmitnahme von Telekom zu freenet im Telekom-Netz?
Ja. Telekom und freenet sind zwei verschiedene Anbieter, deshalb spielt das Netz keine Rolle. Du behältst dein Telekom-Netz und nimmst deine Nummer trotzdem mit.
Wie nehme ich Kontakt zu freenet für die Rufnummernmitnahme auf?
Über den freenet-Kundenservice (Hotline, Kontaktformular) oder direkt im Online-Kundenportal, wo du auch die Portierung beauftragst.
Was passiert, wenn ich die Bonus-SMS vergesse?
Dann verfällt der Anspruch nach Ablauf der 30-Tage-Frist. Eine nachträgliche Auszahlung ist in der Regel nicht möglich, also unbedingt dran denken.
Fazit
Unterm Strich ist die Sache mit der Rufnummernmitnahme zu freenet ziemlich entspannt: Du behältst deine gewohnte Nummer, zahlst nichts für die Portierung und holst dir, falls gerade eine Aktion läuft, sogar noch einen Bonus von bis zu 150 € dazu. Den meisten Aufwand übernimmt freenet beziehungsweise dein neuer Anbieter ohnehin selbst. Der häufigste Stolperstein sind falsch eingetragene Daten beim alten Anbieter. Und wenn für deinen Tarif ein Bonus ausgelobt ist, kommt die vergessene Bonus-SMS als zweiter Klassiker dazu. Wer auf beides achtet, hat den Wechsel in der Regel ohne Stress durch. Also kurz zusammengefasst: Daten beim alten Anbieter checken, Tarif aussuchen, bei der Bestellung das Häkchen zur Mitnahme setzen und, falls ein Bonus läuft, nach der Portierung die Bonus-SMS rausschicken. Fertig.
Disclaimer: Affiliate-Links (*) – Mit einem Stern (*) gekennzeichnete Links sind sogenannte Affiliate-Links. Wenn du über diese Links etwas kaufst oder einen Vertrag abschließt, erhalten wir eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts. Unsere Empfehlungen basieren auf eigenen Erfahrungen und sorgfältiger Recherche.




0 Kommentare