Samsung Galaxy S26 Ultra mit Vertrag: Privacy Display, S Pen und 200 MP
Als erstes Galaxy-Smartphone hat das Samsung Galaxy S26 Ultra ein Privacy Display direkt im Panel: Auf Knopfdruck wird der Bildschirm von der Seite betrachtet nahezu schwarz. Samsung hat das Topmodell der S26-Reihe im Februar 2026 vorgestellt, in Deutschland ist es seit dem 11. März 2026 erhältlich.
Dazu kommen ein 6,9-Zoll-Bildschirm, der integrierte S Pen, vier Kameras auf der Rückseite mit 200-MP-Hauptsensor und der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy. Anders als die kleineren S26-Modelle setzt das Ultra in Europa also nicht auf einen Exynos-Chip.
Zugeschnitten ist das Samsung Galaxy S26 Ultra auf alle, die maximale Ausstattung wollen: Vielfotografierer, Notizenschreiber und Menschen, die unterwegs Mails oder Banking-Apps vor fremden Blicken schützen möchten.
Was am Samsung Galaxy S26 Ultra neu ist
Unterschiede zum Galaxy S25 Ultra
Neben dem Privacy Display ändert sich einiges im Detail. Der Rahmen besteht wieder aus Aluminium statt Titan, das Gerät ist mit 7,9 Millimetern 0,3 Millimeter dünner und mit 214 Gramm 4 Gramm leichter. Kabelgebunden lädt es mit 60 statt 45 Watt.
Samsung gibt für den Snapdragon-Chip 19 Prozent mehr CPU- und 24 Prozent mehr Grafikleistung gegenüber dem Vorgänger an. Neu ist auch die größere Blende der Hauptkamera, die laut Hersteller 47 Prozent mehr Licht einfängt.
Abstand zum Galaxy S26+
Beim Plus-Modell fehlen Stift, Privacy Display, entspiegeltes Glas und 5-fach-Tele. In der S26-Reihe gibt es diese Ausstattung nur beim Ultra.
Display, Kamera und Akku des Samsung Galaxy S26 Ultra
Bildschirm mit Sichtschutz
Das 6,9 Zoll große Dynamic-AMOLED-2X-Panel löst mit 3.120 × 1.440 Pixeln auf, regelt zwischen 1 und 120 Hz und erreicht laut Samsung bis zu 2.600 Nits. Den Sichtschutz kannst du für den ganzen Bildschirm, einzelne Apps, PIN-Eingaben oder nur Benachrichtigungen aktivieren.
Ganz ohne Kompromiss klappt das nicht. Im Labor sank die Helligkeit mit eingeschaltetem Privacy-Modus von rund 1.000 auf etwa 645 cd/m², auch Kontrast und Farben leiden. Tester empfehlen die Funktion daher für Bahn, Café oder Wartezimmer statt als Dauereinstellung.
Kamera
Hinten arbeiten ein 200-MP-Hauptsensor mit f/1,4, ein 50-MP-Ultraweitwinkel, ein 50-MP-Tele mit 5-fach optischem Zoom und ein 10-MP-Tele mit 3-fach Zoom. Frontseitig sitzt eine 12-MP-Kamera, Videos zeichnet das Gerät in 8K mit 30 Bildern pro Sekunde auf.
Fotos überzeugen mit hohem Dynamikumfang und wenig Rauschen, auch nachts hat sich die Qualität verbessert. Bei 5- und 10-facher Vergrößerung bleiben viele Details erhalten, der 100-fache Space Zoom ist eher Notlösung. Kritik gab es am Autofokus, der gelegentlich das falsche Motiv wählt.
Akku und Laden
Für bis zu 31 Stunden Videowiedergabe nennt Samsung beim 5.000-mAh-Akku. Im Streaming-Test mit voller Helligkeit hielt das Samsung Galaxy S26 Ultra rund 21 Stunden durch, im Alltag bleibt am Abend Reserve.
Mit 60 Watt per Kabel sind nach etwa 30 Minuten 75 Prozent geladen, kabellos sind bis zu 25 Watt möglich. Magnete auf der Rückseite fehlen, für magnetisches Zubehör brauchst du eine passende Hülle.
Snapdragon-Leistung, S Pen und Updates
Der Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy erzielt im Geekbench-6-Multi-Core-Test über 11.000 Punkte, aufwendige Spiele laufen problemlos. Eine neue Vapor Chamber hält das Gerät kühl, unter Dauerlast regelt es die Leistung aber herunter.
Zurück im Gehäuse ist der S Pen, schmaler als zuvor und ohne Bluetooth-Funktionen wie Fernauslöser. Software-Updates gibt es für sieben Android-Versionen, Sicherheitspatches bis Februar 2033.
256 GB, 512 GB oder 1 TB beim Samsung Galaxy S26 Ultra
Bei 256 und 512 GB stehen 12 GB Arbeitsspeicher bereit, die 1-TB-Version hat 16 GB. Eine microSD-Karte lässt sich nicht nachrüsten.
- 256 GB reichen, wenn du hauptsächlich fotografierst, Apps nutzt und Bilder in die Cloud sicherst.
- 512 GB passen, wenn du die 200-MP-Kamera oft in voller Auflösung nutzt oder regelmäßig 4K-Videos drehst.
- 1 TB lohnt sich für 8K-Videos, große Mediensammlungen und alle, die 16 GB RAM für viele parallel offene Apps wollen.
Warum das Samsung Galaxy S26 Ultra im Vertrag sinnvoll ist
Über den Vertrag hältst du das Samsung Galaxy S26 Ultra direkt in der Hand, statt den vollen Preis eines Topmodells auf einmal zu stemmen. Gerät und Tarif wählst du in einem Schritt aus, SIM oder eSIM sind gleich dabei.
Vierundzwanzig Monate sind für ein Gerät mit Update-Zusage bis 2033 ein kurzer Abschnitt. Nach der Laufzeit hat das Ultra noch viele Jahre Software-Versorgung vor sich, du kannst es also weiter nutzen oder gut weitergeben.
Häufige Fragen zum Samsung Galaxy S26 Ultra
Was ist das Privacy Display beim Galaxy S26 Ultra?
Eine im Bildschirm integrierte Sichtschutzfunktion, die seitliche Einblicke blockiert. Aktivieren lässt sie sich über das Quick Panel oder per Doppeldruck auf die Seitentaste, auch nur für bestimmte Apps.
Welcher Prozessor steckt im Samsung Galaxy S26 Ultra?
In Deutschland nutzt das Ultra den Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy, während Galaxy S26 und S26+ hierzulande mit Exynos 2600 kommen.
Hat das Galaxy S26 Ultra noch einen S Pen?
Ja, der Stift ist im Gehäuse integriert. Bluetooth-Funktionen wie Gestensteuerung aus der Ferne bietet er nicht.
Wie schnell lädt das Samsung Galaxy S26 Ultra?
Kabelgebunden mit bis zu 60 Watt, nach rund 30 Minuten sind 75 Prozent erreicht. Drahtlos sind bis zu 25 Watt möglich.
Wann ist das Galaxy S26 Ultra erschienen?
Seine Premiere feierte es am 25. Februar 2026, verkauft wird es in Deutschland seit dem 11. März 2026.
Ist das Galaxy S26 Ultra schwerer als der Vorgänger?
Nein, mit 214 Gramm wiegt es 4 Gramm weniger als das Galaxy S25 Ultra und ist 0,3 Millimeter dünner.