Telekom Rufnummernmitnahme: Dauer & Opt-In 2026

Von Eduard Sanne · 8. Juni 2026
Telekom Rufnummernmitnahme

Du willst zur Telekom wechseln und deine Nummer behalten – oder du verlässt die Telekom und willst deine Rufnummer mitnehmen? Beides ist kostenlos, gesetzlich garantiert und in der Regel unkompliziert. Die Telekom gehört zu den zuverlässigsten Anbietern, wenn es um Portierungen geht – trotzdem gibt es ein paar Eigenheiten, die du kennen solltest: Prepaid, Partnerkarte, Festnetz und der Fall „anderer Name“ haben je eigene Regeln.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kosten: Kostenlos – seit Dezember 2021 gesetzlich geregelt.
  • Dauer: In der Regel 3–5 Werktage.
  • Früheste Portierung: Bis zu 90 Tage vor Vertragsende.
  • Nachträgliche Portierung: Noch bis 30 Tage nach Vertragsende möglich.
  • Beantragen: Online, per MeinMagenta App, telefonisch (0800 33 01000) oder im Telekom Shop.
  • Opt-In: Online im Telekom Kundencenter oder per Telefon beim Kundenservice.
  • Formular: Kein separates PDF nötig – Portierung läuft digital.

Wie funktioniert die Rufnummernmitnahme bei der Telekom?

Grundsätzlich gilt: Die Portierung wird immer beim neuen Anbieter beantragt – nicht beim alten. Das gilt in beide Richtungen.

Rufnummer zu Telekom mitnehmen

Wer zu Telekom wechselt, gibt beim Abschluss des neuen MagentaMobil-Vertrags an, dass er seine Rufnummer mitnehmen möchte. Die Telekom stellt dann den Portierungsantrag beim alten Anbieter. Du bekommst zunächst eine vorläufige Telekom-Nummer, die am Portierungstag gegen deine alte Rufnummer ausgetauscht wird.

Für die Portierung braucht die Telekom von dir: deine bisherige Rufnummer, den Namen deines alten Anbieters sowie deine Kundendaten beim alten Anbieter – Nachname, Geburtsdatum und Adresse. Wichtig: Diese Daten müssen exakt übereinstimmen. Schon eine veraltete Adresse führt zur Ablehnung.

Rufnummer von Telekom zu einem anderen Anbieter mitnehmen

Du verlässt die Telekom? Die Portierung beantragst du beim neuen Anbieter. Diesem gibst du deine Telekom-Rufnummer und deine Kundendaten bei der Telekom weiter. Der neue Anbieter kümmert sich um den Rest.

Deine Telekom-Kundendaten findest du im Telekom Kundencenter online oder in der MeinMagenta App. Denk daran: Die Portierung kündigt deinen Telekom-Vertrag nicht – das musst du separat erledigen.

Wie lange dauert die Rufnummernmitnahme bei der Telekom?

Die Telekom bearbeitet Portierungsanträge in der Regel innerhalb von 3 bis 5 Werktagen – damit gehört sie zu den schnelleren Anbietern im Vergleich. Wochenenden und Feiertage zählen dabei nicht mit.

Die eigentliche Umschaltung findet am Portierungstag meist in den frühen Morgenstunden statt. Für wenige Stunden ist die Nummer dann nicht erreichbar – ab Vormittag läuft sie auf der neuen SIM.

Telekom Prepaid: Auch bei MagentaMobil Prepaid liegt die Portierungsdauer bei 3–5 Werktagen. Kein Unterschied zum Vertragskunden.

Von Telekom zu congstar: Da congstar eine Telekom-Tochter ist, läuft die Portierung von Telekom zu congstar in aller Regel schneller als zu externen Anbietern – oft schon innerhalb von 1–3 Werktagen. Alle congstar-Tarife findest du in unserem Überblick: congstar Prepaid Tarife im Überblick.

Was kostet die Rufnummernmitnahme bei der Telekom?

Die Telekom Rufnummernmitnahme ist vollständig kostenlos – sowohl zu Telekom hin als auch von Telekom weg. Das gilt für Vertrags- und Prepaid-Kunden gleichermaßen, auch fürs Festnetz. Seit Dezember 2021 ist das per Gesetz verbindlich geregelt.

Einen dauerhaften Wechselbonus bietet die Telekom aktuell nicht standardmäßig an. Bei bestimmten Aktionen über externe Portale kann es jedoch Cashback oder Prämien bei Rufnummernmitnahme geben – das lohnt sich vor dem Abschluss kurz zu prüfen.

Wie beantrage ich die Rufnummernmitnahme bei der Telekom?

Die Telekom bietet mehrere Wege, um die Portierung zu beauftragen:

Online & per MeinMagenta App

Der schnellste Weg ist online über das Telekom Kundencenter auf telekom.de oder direkt in der MeinMagenta App. Dort loggst du dich ein, navigierst zu deinem Vertrag und findest den Bereich „Rufnummernmitnahme“. Die App führt dich Schritt für Schritt durch den Prozess.

Für den Portierungsauftrag benötigst du: die bisherige Rufnummer, den alten Anbieter sowie Nachname, Geburtsdatum und Adresse des Vertragsinhabers beim alten Anbieter.

Per Telefon oder im Telekom Shop

Alternativ erreichst du den Telekom Kundenservice kostenlos unter 0800 33 01000 – dort kann der Portierungsauftrag auch telefonisch gestellt werden. Im Telekom Shop vor Ort hilft dir ein Mitarbeiter direkt weiter; bring dazu deinen Personalausweis und die Daten deines alten Anbieters mit.

Wann sollte man die Rufnummernmitnahme beantragen? – Fristen bei der Telekom

Bei der Telekom kannst du die Portierung frühestens 90 Tage (3 Monate) vor Vertragsende beantragen. Das gibt dir genug Vorlauf, um alles in Ruhe zu regeln.

Als Faustregel gilt: Beantrage die Portierung mindestens 2 Wochen vor dem gewünschten Umschaltdatum. So bleibt noch Puffer, falls Daten korrigiert werden müssen.

Nach Vertragsende: Bei der Telekom ist eine nachträgliche Portierung noch bis zu 30 Tage nach Vertragsende möglich. Das ist weniger großzügig als bei Vodafone (123 Tage) – wer also wechselt, sollte die Portierung nicht auf die lange Bank schieben. Nach Ablauf der 30-Tage-Frist ist die Nummer unwiederbringlich weg.

Der Opt-In bei der Telekom – was ist das und wie setze ich ihn?

Den Opt-In brauchst du, wenn dein Telekom-Vertrag noch aktiv läuft und du die Nummer vor Vertragsende zu einem anderen Anbieter portieren willst – ohne dass die Kündigung bereits eingereicht ist.

Mit dem Opt-In teilst du der Telekom offiziell mit: „Ich möchte meine Rufnummer für eine Portierung freigeben.“ Die Telekom gibt die Nummer dann frei, teilt dir für die Restlaufzeit eine temporäre Nummer zu – und du hast 30 Tage Zeit, die Portierung beim neuen Anbieter zu beauftragen.

So setzt du den Opt-In bei der Telekom:

  • Online: Im Telekom Kundencenter unter telekom.de einloggen → Vertragsübersicht → Rufnummernmitnahme → Opt-In setzen.
  • Per App: In der MeinMagenta App unter Vertragsdetails → Rufnummernmitnahme / Opt-In.
  • Per Telefon: Telekom Kundenservice anrufen (0800 33 01000) und Opt-In telefonisch beauftragen.
  • Hast du deinen Telekom-Vertrag bereits gekündigt, ist der Opt-In nicht nötig – die Freigabe der Nummer erfolgt automatisch mit der Kündigung.

Was brauche ich zur Rufnummernmitnahme bei der Telekom?

Für eine reibungslose Portierung zur oder von der Telekom brauchst du folgende Angaben:

Für Portierung zu Telekom (du bringst deine Nummer mit): Deine bisherige Rufnummer · Name deines alten Anbieters · Vollständiger Nachname des Vertragsinhabers beim alten Anbieter · Geburtsdatum · Aktuelle Adresse beim alten Anbieter.

Für Portierung von Telekom weg (neuer Anbieter braucht deine Daten): Deine Telekom-Rufnummer · Vollständiger Nachname wie in deinem Telekom-Vertrag · Geburtsdatum · Rechnungsadresse bei der Telekom. All das findest du im Telekom Kundencenter oder in der MeinMagenta App.

Telekom Rufnummernmitnahme Formular PDF – wo finde ich es?

Ein klassisches PDF-Formular für die Rufnummernmitnahme zur Telekom gibt es in der Regel nicht – der gesamte Prozess läuft digital über das Kundencenter, die App oder den Kundenservice.

Was es bei der Telekom gibt: Im Kundencenter unter „Rufnummernmitnahme“ kannst du deine Portierungsdaten abrufen und als Übersicht speichern oder ausdrucken. Dieses Dokument kannst du dem neuen Anbieter als Nachweis vorlegen.

Telekom Prepaid Formular: Für MagentaMobil Prepaid gibt es in manchen Fällen ein spezielles Portierungsformular – dieses kann beim Telekom Kundenservice angefordert oder im Prepaid-Bereich des Kundencenters gefunden werden.

Kann ich meine Handynummer online portieren?

Ja – vollständig online. Sowohl die Portierung zu Telekom als auch von Telekom weg lässt sich komplett digital erledigen, ohne Unterschrift auf Papier, ohne Shopbesuch.

Für die Portierung zu Telekom: beim neuen Vertragsabschluss direkt online auf telekom.de die Option „Rufnummer mitnehmen“ wählen. Für den Opt-In oder die Freigabe deiner Telekom-Nummer: im Telekom Kundencenter oder der MeinMagenta App.

Telekom Rufnummer mitnehmen – Prepaid

Wer eine MagentaMobil Prepaid Karte hat und die Rufnummer mitnehmen möchte, folgt denselben Schritten wie bei einem Vertragskunden. Der Portierungsantrag wird beim neuen Anbieter gestellt, die Telekom gibt die Nummer frei.

Wichtig bei Prepaid: Die Karte muss zum Zeitpunkt der Portierung noch aktiv sein. Inaktive oder bereits deaktivierte Prepaid-Karten können in der Regel nicht mehr portiert werden – die Nummer ist dann verloren. Wer wechseln will, sollte die Portierung beantragen, solange die Karte noch Guthaben hat oder zumindest nicht deaktiviert ist.

Für die Portierung von einer Prepaid-Karte zur Telekom läuft alles genauso wie bei einer Vertragsportierung. Dauer: 3–5 Werktage.

Telekom Rufnummernmitnahme Festnetz

Festnetznummern lassen sich innerhalb des Festnetzes portieren – also zum Beispiel von einem anderen Festnetzanbieter zur Telekom. Das ist möglich und kostenlos.

Was nicht geht: Eine Festnetznummer zu einem Mobilfunkvertrag portieren oder umgekehrt. Festnetz und Mobilfunk sind technisch getrennte Nummernbereiche.

Bei der Telekom-Festnetz-Portierung kann die Bearbeitungszeit etwas länger sein als im Mobilfunk – rechne mit bis zu 2 Wochen. Der Antrag wird beim neuen Anbieter gestellt, der sich dann mit der Telekom koordiniert.

Telekom Rufnummernmitnahme mit anderem Namen – geht das?

Das ist eine häufige Situation: Die Rufnummer läuft auf jemand anderen – zum Beispiel auf den Namen eines Familienmitglieds – und du willst sie trotzdem portieren.

Grundsätzlich gilt: Bei der Portierung müssen die Kundendaten des Vertragsinhabers übereinstimmen – also der Name der Person, auf die der Vertrag läuft. Wenn der Vertrag auf einen anderen Namen läuft, musst du die Portierung im Namen dieser Person beantragen, oder die Person muss selbst aktiv werden.

Eine Portierung auf einen komplett anderen Namen ohne Zustimmung des Vertragsinhabers ist nicht möglich – das schützt vor missbräuchlicher Portierung. Wenn du also die Nummer eines Familienmitglieds auf deinen eigenen Vertrag übertragen willst, muss erst eine Vertragsübernahme bei der Telekom stattfinden, oder die Portierung wird mit den Originaldaten des bisherigen Inhabers beantragt.

Telekom Partnerkarte, Pluskarte & Zusatzkarte – Rufnummernmitnahme

Hier gibt es eine wichtige Einschränkung, die viele überrascht: Zusatzkarten (MultiSIM, Zusatzkarten zum Hauptvertrag) können in der Regel nicht separat portiert werden – sie sind technisch an den Hauptvertrag gebunden.

Partnerkarte / Pluskarte: Diese Karten laufen als eigenständige Verträge mit eigener Rufnummer und können grundsätzlich portiert werden – wenn der jeweilige Vertragsinhaber die Portierung beauftragt und die Daten korrekt angegeben werden.

Wer eine Zusatzkarte portieren will und dabei auf eine Fehlermeldung stößt, sollte direkt beim Telekom Kundenservice nachfragen – in manchen Fällen hilft nur eine Umwandlung der Zusatzkarte in einen eigenständigen Vertrag, bevor die Portierung möglich wird.

Rufnummernmitnahme innerhalb der Telekom – von Telekom zu Telekom

Ein interner Tarifwechsel bei der Telekom (z.B. von MagentaMobil S zu MagentaMobil M) ist keine Portierung – die Rufnummer bleibt sowieso erhalten.

Was als „Telekom zu Telekom“-Portierung gilt: Du hast einen alten Telekom-Vertrag der ausläuft, schließt einen neuen ab (z.B. über ein Portal mit besseren Konditionen) und möchtest die Nummer übertragen. Das funktioniert als vollständige Portierung. Den Antrag stellst du beim Abschluss des neuen Vertrags wie gewohnt.

Ebenso möglich: Von der Telekom zu einer Telekom-Tochtermarke wechseln – also zum Beispiel von Telekom zu congstar oder zu fraenk. Beides sind eigenständige Anbieter, auch wenn sie im D1-Netz laufen. Die Portierung ist problemlos möglich.

Telekom zu Vodafone – Rufnummernmitnahme

Der Wechsel von Telekom (D1) zu Vodafone (D2) ist ein vollständiger Netzwechsel und läuft als normale Portierung ohne Besonderheiten. Portierungsantrag beim neuen Vodafone-Vertrag stellen, Telekom als bisherigen Anbieter angeben, Opt-In setzen falls nötig – fertig.

Ob sich der Wechsel von der Telekom zu Vodafone für dich netzqualitativ lohnt, haben wir direkt verglichen: Vodafone vs. Telekom – Netz & Preis Vergleich 2026.

Wie funktioniert sofortige Rufnummernmitnahme bei der Telekom?

Eine wirklich sofortige Portierung am selben Tag ist technisch auch bei der Telekom nicht möglich – der Prozess braucht mindestens 1–3 Werktage. Was „sofort“ in der Praxis bedeutet: Wenn dein alter Vertrag bereits ausgelaufen ist oder du den Opt-In bereits gesetzt hast, kann der Prozess sehr schnell anlaufen.

Der schnellste realistische Zeitrahmen: Portierungsantrag heute stellen → in 3 Werktagen läuft die Nummer beim neuen Anbieter. Das ist so nah an „sofort“ wie es im deutschen Mobilfunk geht.

Alles Grundsätzliche zur Rufnummernmitnahme – anbieterübergreifend und mit allen Tipps – haben wir in unserem Hauptartikel zusammengefasst: Rufnummernmitnahme – alles was du wissen musst.

Fazit: Telekom Rufnummernmitnahme – einfach, wenn du die Fristen kennst

Die Telekom Rufnummernmitnahme läuft schnell (3–5 Werktage), ist kostenlos und vollständig online möglich. Der wichtigste Unterschied zu Vodafone: Die nachträgliche Portierung ist nur bis 30 Tage nach Vertragsende möglich – nicht 123 Tage. Wer das verpasst, verliert die Nummer.

Ansonsten gilt das Übliche: Kündigung und Portierung sind zwei getrennte Vorgänge. Daten exakt eingeben. Bei Zusatzkarten vorher mit dem Kundenservice klären. Opt-In setzen falls der Vertrag noch läuft.

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Eduard Sanne

Mein Ziel ist es, die besten und günstigsten Angebote verständlich, ehrlich und transparent zu vergleichen. Ich recherchiere gründlich, vergleiche kritisch und schreibe so, dass du schnell erkennst, ob ein Tarif wirklich gut ist — oder nur gut klingt.

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