Kabel-Internet läuft über den TV-Kabelanschluss und schafft bis zu 1.000 Mbit/s im Download. Hier findest du die aktuell besten Kabel-Angebote.
Wie funktioniert Kabel-Internet?
Kabel-Internet nutzt das Fernsehkabel, das in vielen Häusern ohnehin liegt. Angeschlossen wird der Router an der Multimediadose mit drei Buchsen. Bis zum Verteiler in der Straße läuft das Netz meist schon über Glasfaser, im Haus über das Koaxialkabel. Mit der Technik DOCSIS 3.1 sind bis zu 1.000 Mbit/s im Download möglich.
Wie viele Haushalte haben Kabel-Internet?
Laut Breitbandatlas der Bundesnetzagentur können Ende 2025 rund 62 % der Haushalte in Deutschland Kabel-Internet mit 1.000 Mbit/s buchen. Das größte Kabelnetz gehört Vodafone. Daneben gibt es PŸUR und kleinere regionale Kabelnetze. Ob dein Haus angeschlossen ist, erkennst du an der Multimediadose – sicher sagt es aber erst die Adressprüfung.
Vorteile und Nachteile
- Schnell im Download: Gigabit-Tempo auch dort, wo noch kein Glasfaser liegt.
- Weit verbreitet: in vielen Städten fast überall verfügbar.
- Geteiltes Medium: Die Nachbarn im selben Strang teilen sich die Bandbreite, abends kann das Tempo sinken.
- Upload: deutlich langsamer als der Download – meist 50 bis 100 Mbit/s.
Welche Anbieter gibt es im Kabelnetz?
Im Vodafone-Kabelnetz kannst du direkt bei Vodafone buchen oder bei eazy, der günstigen Marke im selben Netz. Leitung und Technik sind gleich, der Preis unterscheidet sich. Dazu kommen o2 mit Tarifen über das Vodafone-Kabelnetz und PŸUR in seinen eigenen Netzen. Welche Tarife an deiner Adresse gehen, zeigt der Internet-Vergleich. Alle Anbieter findest du unter Internetanbieter.
Kabel oder DSL?
Liegt im Haus ein Kabelanschluss, ist Kabel-Internet meist schneller als DSL, weil das Tempo nicht von der Entfernung zum Verteiler abhängt. DSL ist dafür fast überall verfügbar. Die aktuellen DSL-Deals stehen unter DSL-Angebote, die schnellste Technik unter Glasfaser.
Gut zu wissen: TV-Kabel über die Nebenkosten
Seit dem 1. Juli 2024 dürfen Vermieter die Kosten für den TV-Kabelanschluss nicht mehr über die Nebenkosten abrechnen. Wer Fernsehen über Kabel weiter nutzen will, braucht einen eigenen Vertrag. Für Kabel-Internet hat sich dadurch nichts geändert.
Häufige Fragen
Wie schnell ist Kabel-Internet?
Kabel-Internet schafft bis zu 1.000 Mbit/s im Download. Der Upload ist deutlich langsamer, meist 50 bis 100 Mbit/s. Abends kann das Tempo sinken, weil sich die Nachbarschaft die Leitung teilt.
Woran erkenne ich, ob ich Kabel-Internet bekommen kann?
Ein Hinweis ist eine Multimediadose mit drei Anschlüssen. Sicher ist es erst nach der Adressprüfung, zum Beispiel in unserem Internet-Vergleich.
Was ist der Unterschied zwischen Vodafone Kabel und eazy?
eazy nutzt dasselbe Vodafone-Kabelnetz, ist aber eine günstigere Marke mit weniger Tarifen. Leitung und Technik sind gleich.
Ist Kabel-Internet besser als DSL?
Bei Tempo meist ja: Kabel schafft bis zu 1.000 Mbit/s, DSL höchstens 250 Mbit/s. DSL ist dafür fast überall verfügbar und das Tempo schwankt weniger nach Tageszeit.
Verfügbarkeit: Breitbandatlas der Bundesnetzagentur, Stand Dezember 2025.